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28.8.2007 von admin.
Lieber Leser meines Blogs,
heute leider nur Text und BWLer-Gerede, das die Ingenieure unter den Besuchern meiner Seite wahrscheinlich (wieder) in die Opposition treiben wird. Jedem der aber meiner Studienrichtung wieder das “Pinke-Shirt-Cliché” zuordnen möchte sei gesagt: An der Haas School of Business habe ich Kölner und Aachener Jammerszenen weder im Undergraduate noch auf MBA-Level gesehen. Null, nichtmal einen Einzelfall. Was mal wieder die These bekräftigt: Solche Leute haut es in Maastricht größtenteils im ersten Jahr raus, hier wird gleich die Annahme verweigert ;-).
Die Kurse and der Haas sind bislang gigantisch und die Kontakte und Möglichkeiten die das Netzwerk aus Professoren und Alumni hier bieten sind sehr vielversprechend.
Heute:
Strategic Planning.
Professor Cluff ist eine sehr bemerkenswerte Persönlichkeit - also wie er durch den Saal tanzt und mit gezielten rhetorischen Fragen auf Leute zugeht muss man erlebt haben. Spaßfaktor.
Über ein in den Kurs eingebundenes strategisches Unternehmensberatungsprojekt an einem realen Kunden (hoffentlich Nokias High-Tech Sektor für mein Team) hinaus gibt es die Möglichkeit der Teilnahme an Case Challenges von Accenture, Deloitte, Baine, Goldman Sachs und vielen anderen. Der Prof nötigt förmlich dazu und ich hoffe, dass ich mit meinem Team so viele der Case Studies mitnehmen kann wie nur möglich. Da wir hier im Silicon Valley sind haben auch Gründer von Google und Oracle gute Connections zur Uni.
Jetzt heißt es aufpassen und dranbleiben ;-).
Marketing & Brand Management
Dr.D , bislang sehr sympatische Professorin auch in der 2. Woche die wir nun schon haben da ich den Beitrag rückwirkend schreibe. Statt final exam gibt es ein Paper, wogegen ich natürlich nichts habe. Großes Teamwork. Richtige komplette Analyse und Marketingplan. Super, weil die Möglichkeit ging in Maas an mir vorbei. Der Kurs bleib drin.
Human Resource Management
17-20Uhr Vorlesung und den ganzen Tag nix gegessen. Das kennt der Maastrichter Student mit seiner Maximalbelastung von 2-3 Stunden am Tag mit Anwesenheitspflicht nicht. Naja, muss mich wohl dran gewöhnen ;-). Der Kurs ist hart, da er ein Partnerprojekt im Unternehmen fordert, dass man sich selber beschaffen muss. D.h. für mich, ich muss diverse Human Resource Departments anschreiben ob sie dazu bereit wären. Okay…okay…okay…und dann hinfahren und eine Serie von Interviews starten. Sinn und Zweck der Übung dieses Projekts: Das wahre Leben und Kontakte. Vielleicht lerne ich auf diese Weise BCG oder Oracle besser kennen ;-).
Fazit des Tages: Wir sind ja nicht zum Spaß hier - langsam muss ich es einsehen und gasgeben.
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27.8.2007 von admin.
Hall zusammen,
heute habe ich mir ein paar Stunden Vorlesung gegeben.
Intermediate Financial Accounting
Investments (coool!)
Management Information Technology (cool!)
Alles sehr projekt- und hausaufgabenlastig aber wie wir alle wissen: Jan macht Stress jedoch wird er mit zunehmender Seniorität *g* wenigstens etwas flockiger. Ohne Bücher auch kein Lesen. Man bekommt 2 Wochen vorher die Titel nicht genannt und kann daher auch nicht bestellen. Die Bookstores auf dem Campus schagen jedoch derbe zu - und wer die Problematik kennt weiß, dass die Internationale Version des identischen Buches (bis auf kleinere Änderungen) bei uns 60€ kostet und hier sind es dann gleich $180.
So muss sich die liebe Lernerei verzögern und ich bestell mir die Literatur online zusammen. Leider dauert ein Standardversand in den USA ewig lange.
Habe sonst nichts sooooo extrem spannedes zu berichten.
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26.8.2007 von admin.
…der Kategorie “Premium Double”, womit ich ein ziemlich gutes Los gezogen habe. Wer sagt, dass die Quadratmeterzahl zu 2 Leuten klein ist hat das normale Double nicht gesehen. Ist aber wirklich sehr net und ich kann die Bay, Oakland und San Francisco aus dem Fenster berachten, das aber schon von meinem noch nicht anwesenden Roommates unter Beschlag genommen wurde (bzgl. Schreibtisch).
Hier eine kleine Tour….
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26.8.2007 von admin.
Chronische Unlust und keine gute Laune. Immerhin kommt dadurch das Tagebuch hier vorwärts. Ich hoffe, die Steffi kommt mich mal besuchen denn so nach einer Woche stelle ich langsam doch fest, dass 4 Monate eine verdammt lange Zeit werden.
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25.8.2007 von admin.
Nachdem mich mein Untermieter (Bekannter aus Maastricht der bei mir als Gast gewohnt hat, weil er noch keine Wohnung gefunden hatte) sage und schreibe 2 Stunden sitzen lassen hat bis ich meinen Schlüssel endlich wiederbekommen habe (6pm waren vereinbart, um 8pm war er da - und ich hatte die Telefonnummer nicht), habe ich ein paar Sunset-Bilder gemacht und danach nicht nur eine Terz ;-). Es ist ja bekannt, wie ich mich uffregen kann.
Blick aus dem I-House Wohnzimmer meines Stockwerks (7) auf die Bay Area:
Der Turm ist der Campenile (mitten auf dem Campus) und Wahrzeichen der UCB. Es handelt sich um keine Kirche sondern um die Stiftung eines Alumni. Mit dem Aufzug hochzufahren lohnt sich, da der Ausblick (bei wenig Nebel) gigantisch ist. Bislang war ich einmal oben und der bis auf hinter der Bay bedeckte Himmel hat für einen besonderen Effekt gesorgt, den man auf einem Digitalfoto nur schwer festhalten kann:
Da ich Sonnenauf- und Untergänge so liebe, gibt es davon in nächster Zeit mit Sicherheit noch mehr als genug Fotos.
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25.8.2007 von admin.
Nach Frühstück und Mittag Wanderung: Redwoodtrees
Der Baum vor dem ich stehe ist ca. 1000 Jahre alt und hat eine Aushöhlung (eingebrannt). Diese wurde von Native Americans als Schutz bei der Jagd genutzt.
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24.8.2007 von admin.
Camping-Wochenende von Freitag auf Samstag bei Napa-Valley (da wo ein Teil des guten kalifornischen Weins herkommt). Ein Kennenlernwochenende komplett vom I-House organisiert. Schön war’s im “Valley of the Moon”!! Vor allem: Leute kennenlernen.
Vor der Abfahrt am Freitagmittag gab es noch weitere Info-Veranstaltungen für EAPs (Exhange Abroad Program students)
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23.8.2007 von admin.
Meine Fakultät, da ich mich an der UCB ausschließlich im Businessbereich bewege.
http://en.wikipedia.org/wiki/Haas_School_of_Business
Meine Kurse sind Strategic Planning, Investments, Intermediate Financial Accounting , Special Topics in MIT, Human Resource Management und Brand Strategy.
Heute bin ich aber nur zu einem Willkommens-Treffen and der Haas. Hier die ersten Eindrücke:
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22.8.2007 von admin.
Bewohner aus zwischen 50 und 70 Nationen machen das International House zu einem gigantischen Jugendaustausch und einer riesen Erfahrung. Es ist nicht einfach nur ein Dorm, was auch ein großes Angebot an Aktivitäten zeigt.
Bislang genau mein Ding und ich bin sehr froh, den Platz doch noch bekommen zu haben. Dazu kommt “Full Board” - also Komplettverpflegung. Das Essen ist bislang sehr ausgewogen und auch recht international. Thumbs Up!!! Wenn ich da mal an den Mensafr…. von Unicatering in Maas denke…
Mein neues zu Hause bis Weihnachten
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22.8.2007 von admin.
Den heutigen Tag habe ich der Bürokratie gewidmet.
Check-In für den Visa-Status und ein bisschen Lauferei. Die Krankenkasse von $800 will auch bezahlt werden - und das bar weil es an entsprechender Zahlstelle die Kreditkartenfunktion aus misteriösen Umständen nicht gibt ;-). Ich hoffe, dass es für’s Wohnen nicht nur die Barzahlung gibt.
Darüber hinaus wurde eine sehr ernüchternde Erkeentnis gemacht, was den Strand betrifft. Er ist nicht-existent und das Wasser wohl zu kühl. Entsprechend lief ich dann gegen den Zaun eines Freeways. Als ich wieder zu mir kam habe ich es eingesehen: Man muss ein Auto leihen und ne Stunde fahren oder flackt sich unter/an die Golden Gate Bridge.
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