Dienstag @ Haas

Lieber Leser meines Blogs,

heute leider nur Text und BWLer-Gerede, das die Ingenieure unter den Besuchern meiner Seite wahrscheinlich (wieder) in die Opposition treiben wird. Jedem der aber meiner Studienrichtung wieder das “Pinke-Shirt-Cliché” zuordnen möchte sei gesagt: An der Haas School of Business habe ich Kölner und Aachener Jammerszenen weder im Undergraduate noch auf MBA-Level gesehen. Null, nichtmal einen Einzelfall. Was mal wieder die These bekräftigt: Solche Leute haut es in Maastricht größtenteils im ersten Jahr raus, hier wird gleich die Annahme verweigert ;-).

Die Kurse and der Haas sind bislang gigantisch und die Kontakte und Möglichkeiten die das Netzwerk aus Professoren und Alumni hier bieten sind sehr vielversprechend.

Heute:

Strategic Planning.

Professor Cluff ist eine sehr bemerkenswerte Persönlichkeit - also wie er durch den Saal tanzt und mit gezielten rhetorischen Fragen auf Leute zugeht muss man erlebt haben. Spaßfaktor.

Über ein in den Kurs eingebundenes strategisches Unternehmensberatungsprojekt an einem realen Kunden (hoffentlich Nokias High-Tech Sektor für mein Team) hinaus gibt es die Möglichkeit der Teilnahme an Case Challenges von Accenture, Deloitte, Baine, Goldman Sachs und vielen anderen. Der Prof nötigt förmlich dazu und ich hoffe, dass ich mit meinem Team so viele der Case Studies mitnehmen kann wie nur möglich. Da wir hier im Silicon Valley sind haben auch Gründer von Google und Oracle gute Connections zur Uni.

Jetzt heißt es aufpassen und dranbleiben ;-).

Marketing & Brand Management

Dr.D , bislang sehr sympatische Professorin auch in der 2. Woche die wir nun schon haben da ich den Beitrag rückwirkend schreibe. Statt final exam gibt es ein Paper, wogegen ich natürlich nichts habe. Großes Teamwork. Richtige komplette Analyse und Marketingplan. Super, weil die Möglichkeit ging in Maas an mir vorbei. Der Kurs bleib drin.

Human Resource Management

17-20Uhr Vorlesung und den ganzen Tag nix gegessen. Das kennt der Maastrichter Student mit seiner Maximalbelastung von 2-3 Stunden am Tag mit Anwesenheitspflicht nicht. Naja, muss mich wohl dran gewöhnen ;-). Der Kurs ist hart, da er ein Partnerprojekt im Unternehmen fordert, dass man sich selber beschaffen muss. D.h. für mich, ich muss diverse Human Resource Departments anschreiben ob sie dazu bereit wären. Okay…okay…okay…und dann hinfahren und eine Serie von Interviews starten. Sinn und Zweck der Übung dieses Projekts: Das wahre Leben und Kontakte. Vielleicht lerne ich auf diese Weise BCG oder Oracle besser kennen ;-).

Fazit des Tages: Wir sind ja nicht zum Spaß hier - langsam muss ich es einsehen und gasgeben.

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